Ein Lebensmittelvorrat für 10 Tage ist die Empfehlung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe — und doch haben ihn nur wenige Deutsche. Dabei ist er günstig aufzubauen, braucht nicht viel Platz und hält sich bei richtiger Lagerung jahrelang.
Was in den Vorrat gehört
Grundnahrungsmittel mit langer Haltbarkeit: Reis, Nudeln, Haferflocken, Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Konserven (Gemüse, Fisch, Fleisch), Nüsse und Trockenfrüchte, Öl, Zucker, Salz, Honig. Dazu: Kaffee oder Tee, wenn man darauf angewiesen ist. Und Snacks für psychologischen Komfort.
Eine detaillierte Einkaufsliste für einen 10-Tage-Lebensmittelvorrat — aufgeteilt nach Personenanzahl, mit Mengenangaben und Kalorienberechnung — bietet Ueberlebenstipps.de (ueberlebenstipps.de/lebensmittelvorrat-10-tage). Praktisch und sofort umsetzbar.
Lagerung: Was zu beachten ist
Kühl, dunkel und trocken — das Grundprinzip. Konserven halten bei richtiger Lagerung 3 bis 5 Jahre. Reis und Nudeln in luftdichten Behältern bis zu 10 Jahre. Öl 12 bis 18 Monate. Sticker mit Ablaufdatum auf jedes Lagergut kleben. Rotation ist Pflicht: ältere Bestände zuerst verwenden, Neukäufe hinten einlagern.
Der Aufbau eines 10-Tage-Vorrats für eine 4-köpfige Familie kostet zwischen 80 und 150 Euro — eine Einmal-Investition mit langem Nutzen (Quelle: Stiftung Warentest, Notvorrat-Kosten 2024).
Fazit
Lebensmittelvorrat anlegen ist eine der einfachsten und günstigsten Maßnahmen der Krisenvorsorge. Wer einmal angefangen hat, macht es nie wieder rückgängig.